Wie funktioniert eigentlich Strom aus Sonnenlicht oder Windkraft? Und warum ist es so wichtig, Energie zu sparen? Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen erhielt unsere 3. Klasse in der vergangenen Woche beim Besuch der Energieoffensive.
Am 14.04.26 durften wir Frau Huber bei uns in der Schule begrüßen. Im Rahmen der bayernweiten Energieoffensive tauchte sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in die Welt der erneuerbaren Energien ein. Statt trockener Theorie stand dabei das aktive Forschen und Entdecken im Vordergrund.
Experimentieren statt Zuhören
Nach einer kurzen theoretischen Einführung, die altersgerecht und anschaulich gestaltet war, ging es für die Kinder direkt an die Arbeit. In kleinen Gruppen verwandelten sich unsere Klassenzimmer in echte Forschungslabore.
Besonders begeistert waren die Kinder von den praktischen Experimenten:
- Sonnenenergie: Mit speziellen Modellen wurde getestet, wie Solarzellen funktionieren und wie man mit der Kraft der Sonne kleine Ventilatoren zum Drehen bringt.
- Windkraft: Die Kinder lernten, wie Windräder Strom erzeugen, und konnten an kleinen Modellen selbst ausprobieren, welche Rotorblattstellung den größten Energieertrag liefert.
- Energie sparen: Auch der bewusste Umgang mit Ressourcen kam nicht zu kurz – die Schülerinnen und Schüler diskutierten lebhaft darüber, wo im Alltag überall Energie „versteckt“ ist und wie jeder Einzelne einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.
Begeisterung bei den kleinen Forscherinnen und Forschern
Die Stimmung im Klassenzimmer war durchweg positiv. „Es war toll, dass wir alles selbst ausprobieren konnten“, fasste eine Schülerin nach der Einheit zusammen. Auch die Lehrkräfte waren beeindruckt, mit welcher Konzentration und Freude die Kinder bei der Sache waren.
Frau Huber verstand es hervorragend, die komplexen Zusammenhänge der Energiewende spielerisch zu vermitteln und die Neugier der Drittklässler zu wecken. Der Besuch war somit nicht nur ein lehrreiches Erlebnis, sondern auch eine willkommene Abwechslung zum regulären Unterrichtsalltag, die das Bewusstsein für ein nachhaltiges Leben stärkte.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Huber für diesen spannenden und informativen Vormittag. Sicherlich wird das eine oder andere Experiment in den nächsten Sachunterrichtsstunden noch einmal aufgegriffen werden!